AQUA. Wie Was­ser zu Kunst wird: Instal­la­ti­on „Flie­ßen­de For­men“, Kunst­ar­che, Im Rad 42, Wies­ba­den, 27. März – 10. Juni 2022
QUER BEET II, Instal­la­ti­on vor der Gale­rie: „Start“ und Objekt „7 Jah­re Far­big­keit“ ‚Gale­rie Nero, Susan­ne Kiess­ling, Rüdes­hei­mer Stra­ße 9, Wies­ba­den, seit 6. Mai
KUNST ALS SCHLÜSSEL ZUR EXISTENZ; Mit­wir­ken­der im Kino­film über die Künstler*innen-Gruppe 50 von Stel­la Tin­ber­gen, Pre­mie­re in der Film­Büh­ne Cali­ga­ri, 29. Mai 2022, wei­te­re Vor­stel­lun­gen 1. Und 2. Juni
AUSSTELLUNG mit Horst Rei­chard, Gale­rie Nero, Susan­ne Kiess­ling, Herbst 2022
„Wem gehört die Stadt?“, dau­er­haf­te Instal­la­ti­on aus ori­gi­nal Wies­ba­de­ner Bau­höl­zern, ca. 260 x 80 x 60 cm. Stadt­mu­se­um am Markt sam. — Die Arbeit ver­weist auf den mise­ra­blen Zustand zahl­rei­cher städ­ti­scher und wei­te­rer öffent­li­cher Bau­wer­ke und die nicht sach­ge­rech­ten Räu­me des Muse­ums selbst. Zahl­rei­che Bus­li­ni­en, H „Dern´sches Gelän­de /​Schloß­platz“ und „Lui­sen­platz“.
„Ort der Stil­le“, dau­er­haf­te Instal­la­ti­on im Wald nahe der Aar­quel­le bei Tau­nus­stein-Orlen. Durch­mes­ser innen 3 m, außen max. 17 m. Ein Bei­trag zu „Vögel, Flie­ger und Geflüster“, kura­tiert von „Augen auf! Die Künstlerinnen“, mit frdl. För­de­rung durch die Hes­si­sche Kul­tur­stif­tung. Bus X79 zwi­schen WI und LM, H „Kas­tel Zugmantel“.
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„Alles ist in Fluss“, Aus­stel­lung im Pro­zess, bis Ende 2021. Bezug neh­mend auf Zita­te des grie­chi­schen Phi­lo­so­phen Hera­klit aus Ephe­sos. 4 x 3 Tafeln im Frei­en. Westend-Gale­rie, Wies­ba­dens Frei­luft­ga­le­rie im Kreu­zungs­be­reich Bis­marck­ring mit Bert­ram- und Goe­ben­stra­ße, tgl. 24h zugäng­lich, „coro­na-taug­lich“ (sen­sor Stadt­ma­ga­zin), mit frdl. För­de­rung durch das Kul­tur­amt der Stadt. Bus­se 1, 4, 5, 14, 15, 17, 18, 23, 24, 27, 274 u.a., H „Bis­marck­ring“.
„Flie­ßen­de For­men“, Vor­schau: mehr­tei­li­ge Instal­la­ti­on für eine The­men­aus­stel­lung im Rah­men des Jah­res des Was­sers, Kunst­ar­che Wies­ba­den 2022, kura­tiert von Bernd Brach. Die­se Arbeit wird geför­dert von der Hes­si­schen Kul­tur­stif­tung und ist zur Zeit in Arbeit.
Offen gesagt. „Wo die Poli­tik ver­sagt, bleibt nur die Kunst“. Col­la­gen. Aus­stel­lung bis 16.03.2021. Westend-Gale­rie, die Frei­luft­ga­le­rie, Bis­marck­ring im Kreu­zungs­be­reich mit Geben- und Bert­ram­stra­ße, täg­lich 0 – 24 Uhr

LÖFFELBAUM.

Zusam­men­halt in die­ser Zeit! Inter­ak­ti­ves Skulp­tu­ren­pro­jekt. Ab sofort kannst Du einen alten Holz-Koch­löf­fel gegen einen neu­en Holz-Pfan­nen­wen­der ein­tau­schen. Dein Löf­fel wird Teil einer Skulp­tur sein. Ort der Skulp­tur und des Tau­sches: HASELNUSS Hof­la­den, Yorck­str. 19, Ecke Scharn­horst­stra­ße im Wies­ba­de­ner Westend. Mo-Fr 8 – 18.30, Sa 8 – 14 Uhr.
„Din­ge, die ver­schwin­den – z.B. ein gan­zes Stahl­werk“, Wand­ob­jekt, drei­tei­lig, ca. 300 x 110 x 7 cm. Vor­schau: Bei­trag zu einer Aus­stel­lung gemein­sam mit Horst Rei­chard. Gale­rie Nero, Susan­ne Kiess­ling, Wies­ba­den 2022.
Publi­ka­ti­on
Über das Mäan­dern als gestal­ten­de Kraft.
Gedan­ken zu Covid-19 und der bil­den­den Kunst.
Uwe E. Kem­me­sies /​Ger­hard Trabert:
Soli­da­ri­tät in Zei­ten von Corona
Ein Plä­doy­er für eine nach­hal­ti­ge Armutsbekämpfung
oekom-Ver­lag Mün­chen, S. 90 – 110
initial image
Leich­tes in die­ser Zeit
Wind­spiel als Bei­trag zu einem inter­ak­ti­ven Pro­jekt, Außen­fas­sa­de Haus Goe­ben­str. 9, Wiesbaden-Westend
Rück­blick
2020 – 2019 (Aus­wahl)
70 Jah­re Grup­pe 50
Ab 13.9.2020
sam, Stadt­mu­se­um am Markt
Spe­zi­ell für die­se Aus­stel­lung ent­steht — ein Graf­fit­to in der Faul­brun­nen­stra­ße zitie­rend — die Instal­la­ti­on “Wem gehört die Stadt?”
von unten
Instal­la­ti­on, Objekte

(Ter­min wird bekannt gegeben)
Kel­ler­ga­le­rie Bücher­gil­de Wiesbaden
Pan­ta Rhei, alles ist im Fluss
Aus­stel­lung im Rah­men des städ­ti­schen Arbeitsstipendiums
Instal­la­ti­on, Objekt, Skulp­tur, Text, Drucke

20.08. – 20.09.2020
Bel­le­vue-Saal
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Poe­sie im Park
Quo vadis, Wies­ba­den? Skulp­tur, 14. bis 16. August, Schloss­park Wiesbaden-Biebrich

Rat­haus Wiesbaden
Neu im BBK: Mäan­der aus „Rhein-Muscheln“ (cor­bicu­la fluminea)

3 x Klin­geln, Mainz
Zoll­ha­fen, Mate­ri­al­dru­cke aus Abrißmaterial
Poe­sie im Park, WI-Biebrich
Auf­blü­hen & Abster­ben, Instal­la­ti­on für Pla­ta­ne und Esche
Gale­rie H 22, Wiesbaden
(mit Sus­an Geel und Bernd Brach)
Umwe­ge, Abwe­ge, Auswege
OAO, Offe­ne Ate­liers Offenburg
Zu Gast bei Frie­der Löbert
His­to­ri­sche Kin­zig-Mäan­der, Objekte
Westend-Gale­rie, die Freiluftgalerie
Wies­ba­de­ner (ster­ben­de) Baum-Por­traits, Gre­ta Thun­berg gewidmet
Kunst zur Zeit
Titus Grab
Aus Freu­de
an der Materie
die über sich selbst
hinaus
verweist
plas­tisch gestalten
mit Fund­stü­cken gerne
aus der Natur
mit armen Materialien
ver­trau­ten All­tags­ge­gen­stän­den neue
Zusammenhänge
stiften,
frei
und spielerisch
oft forschend
häu­fig ortsbezogen
im Kleinen
das Gro­ße finden
zu im Raum stehenden
Fragen
die­ser Zeit.
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Pan­ta Rhei

Die strö­men­den Was­ser des Rhei­nes sind mir See­len­nah­rung. Seit 2007 lege ich im Mit­tel­rhein­tal einen Gar­ten mit Weit­blick am Steil­hang an, in dem auch Kunst gedeiht. Die hier stark ver­dich­tet erfaß­ba­re Erd‑, Kul­tur- und Sozi­al­ge­schich­te fas­zi­nie­ren mich. Die nach Plä­nen J.G. Tul­las aus­ge­führ­ten „Cor­rec­tio­nen“ des Fluß­lau­fes von Basel bis Mainz beför­der­ten Holz­f­lös­se­rei und Schiff­fahrt und besei­tig­ten die all­ge­gen­wär­ti­ge Bedro­hung durch Mala­ria. Hier­von aus­ge­hend und auf der Grund­la­ge mei­ner Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Bild des Mäan­ders als Sinn­bild des Lebens for­sche ich nun weiter. 

Die nicht allei­ne frü­her, son­dern auch heu­te noch übli­che visu­el­le Ver­stän­di­gung auf und am Was­ser rückt der­zeit ins Zen­trum des Pro­jek­tes „Pan­ta Rhei“: Wel­che Zei­chen­sys­te­me und Ori­en­tie­rungs­hil­fen wer­den gepflegt? 

Wohin die mensch­li­chen Ein­grif­fe in das Öko­sys­tem Erde – weit über Fluss­be­gra­di­gun­gen hin­aus – füh­ren, zeigt uns das Coro­na­vi­rus. Wir mäan­dern selbst durch die Gegen­wart, oft ohne zu wis­sen, was als nächs­tes gesche­hen wird.

Ergeb­nis­se mei­ner Feld­for­schun­gen flies­sen ein in die Aus­stel­lung im Som­mer 2020 im Bel­le­vu­e­saal in Wies­ba­den. Ich bedan­ke mich für das zur Ver­fü­gung gestell­te Arbeitsstipendium. 

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Momen­tan­auf­nah­men: Pan­ta Rei, alles ist im Fluss