Aktuell
„Wem gehört die Stadt?“, dauerhafte Installation aus original Wiesbadener Bauhölzern, ca. 260 x 80 x 60 cm. Stadtmuseum am Markt sam. – Die Arbeit verweist auf den miserablen Zustand zahlreicher städtischer und weiterer öffentlicher Bauwerke und die nicht sachgerechten Räume des Museums selbst. Zahlreiche Buslinien, H „Dern´sches Gelände / Schloßplatz“ und „Luisenplatz“.
„Ort der Stille“, dauerhafte Installation im Wald nahe der Aarquelle bei Taunusstein-Orlen. Durchmesser innen 3 m, außen max. 17 m. Ein Beitrag zu „Vögel, Flieger und Geflüster“, kuratiert von „Augen auf! Die Künstlerinnen“, mit frdl. Förderung durch die Hessische Kulturstiftung. Bus X79 zwischen WI und LM, H „Kastel Zugmantel“.
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„Alles ist in Fluss“, Ausstellung im Prozess, bis Ende 2021. Bezug nehmend auf Zitate des griechischen Philosophen Heraklit aus Ephesos. 4 x 3 Tafeln im Freien. Westend-Galerie, Wiesbadens Freiluftgalerie im Kreuzungsbereich Bismarckring mit Bertram- und Goebenstraße, tgl. 24h zugänglich, „corona-tauglich“ (sensor Stadtmagazin), mit frdl. Förderung durch das Kulturamt der Stadt. Busse 1, 4, 5, 14, 15, 17, 18, 23, 24, 27, 274 u.a., H „Bismarckring“.
„Fließende Formen“, Vorschau: mehrteilige Installation für eine Themenausstellung im Rahmen des Jahres des Wassers, Kunstarche Wiesbaden 2022, kuratiert von Bernd Brach. Diese Arbeit wird gefördert von der Hessischen Kulturstiftung und ist zur Zeit in Arbeit.
Offen gesagt. „Wo die Politik versagt, bleibt nur die Kunst“. Collagen. Ausstellung bis 16.03.2021. Westend-Galerie, die Freiluftgalerie, Bismarckring im Kreuzungsbereich mit Geben- und Bertramstraße, täglich 0-24 Uhr

LÖFFELBAUM.

Zusammenhalt in dieser Zeit! Interaktives Skulpturenprojekt. Ab sofort kannst Du einen alten Holz-Kochlöffel gegen einen neuen Holz-Pfannenwender eintauschen. Dein Löffel wird Teil einer Skulptur sein. Ort der Skulptur und des Tausches: HASELNUSS Hofladen, Yorckstr. 19, Ecke Scharnhorststraße im Wiesbadener Westend. Mo-Fr 8-18.30, Sa 8-14 Uhr.
„Dinge, die verschwinden – z.B. ein ganzes Stahlwerk“, Wandobjekt, dreiteilig, ca. 300 x 110 x 7 cm. Vorschau: Beitrag zu einer Ausstellung gemeinsam mit Horst Reichard. Galerie Nero, Susanne Kiessling, Wiesbaden 2022.
Publikation
Über das Mäandern als gestaltende Kraft.
Gedanken zu Covid-19 und der bildenden Kunst.
Uwe E. Kemmesies / Gerhard Trabert:
Solidarität in Zeiten von Corona
Ein Plädoyer für eine nachhaltige Armutsbekämpfung
oekom-Verlag München, S. 90–110
initial image
Leichtes in dieser Zeit
Windspiel als Beitrag zu einem interaktiven Projekt, Außenfassade Haus Goebenstr. 9, Wiesbaden-Westend
Rückblick
2020–2019 (Auswahl)
70 Jahre Gruppe 50
Ab 13.9.2020
sam, Stadtmuseum am Markt
Speziell für diese Ausstellung entsteht – ein Graffitto in der Faulbrunnenstraße zitierend – die Installation „Wem gehört die Stadt?“
von unten
Installation, Objekte

(Termin wird bekannt gegeben)
Kellergalerie Büchergilde Wiesbaden
Panta Rhei, alles ist im Fluss
Ausstellung im Rahmen des städtischen Arbeitsstipendiums
Installation, Objekt, Skulptur, Text, Drucke

20.08.-20.09.2020
Bellevue-Saal
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Poesie im Park
Quo vadis, Wiesbaden? Skulptur, 14. bis 16. August, Schlosspark Wiesbaden-Biebrich

Rathaus Wiesbaden
Neu im BBK: Mäander aus „Rhein-Muscheln“ (corbicula fluminea)

3 x Klingeln, Mainz
Zollhafen, Materialdrucke aus Abrißmaterial
Poesie im Park, WI-Biebrich
Aufblühen & Absterben, Installation für Platane und Esche
Galerie H 22, Wiesbaden
(mit Susan Geel und Bernd Brach)
Umwege, Abwege, Auswege
OAO, Offene Ateliers Offenburg
Zu Gast bei Frieder Löbert
Historische Kinzig-Mäander, Objekte
Westend-Galerie, die Freiluftgalerie
Wiesbadener (sterbende) Baum-Portraits, Greta Thunberg gewidmet
Kunst zur Zeit
Titus Grab
Aus Freude
an der Materie
die über sich selbst
hinaus
verweist
plastisch gestalten
mit Fundstücken gerne
aus der Natur
mit armen Materialien
vertrauten Alltagsgegenständen neue
Zusammenhänge
stiften,
frei
und spielerisch
oft forschend
häufig ortsbezogen
im Kleinen
das Große finden
zu im Raum stehenden
Fragen
dieser Zeit.
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Panta Rhei

Die strömenden Wasser des Rheines sind mir Seelennahrung. Seit 2007 lege ich im Mittelrheintal  einen Garten mit Weitblick am Steilhang an, in dem auch Kunst gedeiht. Die hier stark verdichtet erfaßbare Erd-, Kultur- und Sozialgeschichte faszinieren mich. Die nach Plänen J.G. Tullas ausgeführten „Correctionen“ des Flußlaufes von Basel bis Mainz beförderten Holzflösserei und Schifffahrt und beseitigten die allgegenwärtige Bedrohung durch Malaria. Hiervon ausgehend und auf der Grundlage meiner Auseinandersetzung mit dem Bild des Mäanders als Sinnbild des Lebens forsche ich nun weiter. 

Die nicht alleine früher, sondern auch heute noch übliche visuelle Verständigung auf und am Wasser rückt derzeit ins Zentrum des Projektes „Panta Rhei“: Welche Zeichensysteme und Orientierungshilfen werden gepflegt?

Wohin die menschlichen Eingriffe in das Ökosystem Erde – weit über Flussbegradigungen hinaus – führen, zeigt uns das Coronavirus. Wir mäandern selbst durch die Gegenwart, oft ohne zu wissen, was als nächstes geschehen wird.

Ergebnisse meiner Feldforschungen fliessen ein in die Ausstellung im Sommer 2020 im Bellevuesaal in Wiesbaden. Ich bedanke  mich für das zur Verfügung gestellte Arbeitsstipendium.

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Momentanaufnahmen: Panta Rei, alles ist im Fluss