Künstlerische Therapie
Kunst ist ja Therapie. Joseph Beuys
Künstlerische Therapie ermöglicht das Erleben von Selbstwirksamkeit, stärkt die Resilienz, fördert vielfältige Perspektivwechsel  und läßt nicht zuletzt – gerade in belastenden Lebenslagen – über die Sinnlichkeit der Werkstoffe Freude empfinden.
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„Ausdruck bedeutet (…) Entlastung, den die Vergegenständlichen angstauslösender Bewußtseinsinhalte trägt zu deren Be- und Verarbeitung bei (…). Die Kontrolle des Ich über die angstauslösenden Inhalte nimmt zu. Damit kann dem bildnerischen Gestalten auch eine psychotherapeutische Funktion zuwachsen, die über ein nur momentanes Abreagieren weit hinausgeht und zu einer vermehrten psychischen Stabilität beiträgt“ (Hartmut Kraft).
Mein Augenmerk liegt besonders auf dem plastischen Gestalten. Gerne entwickele ich für Ihre Zielgruppe ein maßgeschneidertes Konzept.
Jede Form
ist das erstarrte Momentbild
eines Prozesses.
Also ist das Werk
Haltestelle des Werdens.
Und nicht
erstarrtes Ziel.

El Lissitzky

Rückblick

Über 25 Jahre lang kontinuierliche künstlerisch-therapeutische Gruppe in einer Einrichtung der psychiatrischen Nachsorge: Malen und Zeichnen, Drucken, Stempeln, Frottagen, Papierschöpfen und sehr umfangreiches plastisches Gestalten mit vielfältigen Werkstoffen sowohl im Innen, als auch im Außenraum (Holz, Stein, Gips, Ton, Beton, Pappmache, Fundstücke, Drähte usw.). Zielgruppe: überwiegend psychoseerfahrene Erwachsene.

Über zwei Jahre lang, d.h. rund 100 Termine offenes bildnerisches Angebot für geflüchtete Kinder in einem Asylantenlager/Übergangswohnheim im Rahmen des Kunst-Koffer-Projektes (siehe Grab/Riedl 2015, Publikationen)